Auszug aus den Auflagen der Straßenverkehrsbehörde

Hier finden unsere Umzugteilnehmer einen Auszug der behördlichen Auflagen (Landratsamt Regensburg). Diese sind bitte dringend zu beachten!!! Unsere Kommentare / Erklärungen dazu in ROT.

Auszug aus den Auflagen:

23. Die teilnehmenden Gruppen (Fußgruppen und Fahrzeuge) haben bis spätestens 1 Woche vor der Veranstaltung der Gemeinde oder dem Landratsamt ein Datenblatt zu übergeben, in dem die verantwortliche Leiter der Gruppe namentlich genannt wird. Der Leiter muss volljährig und geschäftsfähig sein. Von den Fahrzeugen sind Fahrzeugart, Hersteller, amtliches Kennzeichen, Fahrzeughalter und Fahrzeugführer anzugeben.

Diese Daten bitte an uns melden, wir geben das Datenblatt weiter!!! Am besten per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

24. Der verantwortliche Leiter hat dafür zu sorgen, dass Zugfahrzeug und Anhänger mit 2 Begleitern je Achse gesichert wird. Die "Achsbegleiter" müssen mindestens 18 Jahre alt und als Ordner gekennzeichnet sein.

Verantwortlicher Leiter ist in diesem Fall der Vereinsvorstand oder die Person, die bei der Anmeldung als verantwortlich angegeben wurde. Doppelachsen gelten als eine Achse!

25. Für die teilnehmenden Fahrzeuge muss eine Betriebserlaubnis vorliegen. Den Fahrzeugen muss ein Kennzeichen zugeteilt worden sein. Bei zulassungsfreien Anhängern, ist ein Wiederholungskennzeichen ausreichend. Für die Fahrzeuge muss ein Haftpflichtversicherungsvertrag bestehen.

Bitte ggf. rechtzeitig vorher der Versicherung melden, dass das Fahrzeug an einem Faschingszug mitfährt (betrifft v.a. landwirtschaftliche Fahrzeuge).

26. Es dürfen nur verkehrssichere Fahrzeuge am Zug teilnehmen.

Also Fahrzeuge, die eh TÜV haben!

27. Die Beförderung von Personen auf der Ladefläche wird während des Faschingszuges zugelassen. Die Ladefläche hat hierfür eben, tritt- und rutschfest zu sein. Sie ist ausreichend, mit einem mit dem Fahrzeug verbundenen massiven Geländer mit einer Mindesthöhe von 1,20 m, gegen Absturz zu sichern. Die Aufbauten müssen sicher gestaltet und mit dem Fahrzeug verbunden sein.

Auf gut Deutsch: Das Geländer muss es auch aushalten, wenn am Wagen oben jemand dagegen fällt!

28. Fahrzeuge, welche die zulässigen Abmessungen (Breite 2,55m, Höhe 4,00m, Länge bei Einzelfahrzeugen 12,00m, Länge bei Zügen 18,75m), die zulässigen Achslasten (10,00t) und die zulässigen Gesamtmassen (18,00t) überschreiten, dürfen am Faschingszug nur teilnehmen, wenn durch einen Prüfingenieur die Verkehrssicherheit festgestellt wurde. Dies ist nicht erforderlich, wenn die Breite aufgrund von Sicherungsmaßnahmen (z. B. Radabdeckungen, Absturzsicherung usw.) geringfügig (20 cm) überschritten wird. Eine Sicherheitsüberprüfung ist auch erforderlich, wenn für das Fahrzeug keine Betriebserlaubnis vorliegt.

In diesem Punkt müssen wir hart durchgreifen - wir dürfen nur Fahrzeuge mitfahren lassen, die das erfüllen! In der Regel kommt man aber nicht über diese Maße. Bitte trotzdem noch einmal überprüfen!

29. Durch die Aufbauten dürfen die Zugeinrichtung, die Bremsen, die Lenkung und vor allem das Sichtfeld des Fahrzeugführers nicht beeinträchtigt werden.

30. Während des Faschingszuges darf nur Schrittgeschwindigkeit (7-10 km/h) gefahren werden.

31. Bei An- und Abfahrten darf nur 25 km/h gefahren werden. Die Fahrzeuge sind entsprechend mit Geschwindigkeitsschildern nach § 58 StVZO zu kennzeichnen. Fahrzeuge mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von mehr als 60 km/h sind zusätzlich durch ein nachfolgendes Begleitfahrzeug (Pkw mit Warnblinkanlage) abzusichern.

Betrifft in der Regel LKW und Sattelzüge.

32. Bei An- und Abfahrten dürfen sich keine Personen auf der Ladefläche befinden. Der Veranstalter hat sich davon zu überzeugen, dass sich beim Verlassen des gesperrten Bereichs keine Personen auf den Ladeflächen der Fahrzeuge befinden. Der Veranstalter hat die verantwortlichen Leiter und die Fahrzeugführer hierüber zu belehren.

Belehrt haben wir mit dem Versand der Teilnahmeunterlagen. Zudem werden werden unsere Zugeinteiler bei der Aufstellung noch einmal darauf hinweisen. Am Ende des Zuges wird durch Polizei und Feuerwehr kontrolliert, dass die Wägen leer abfahren.

Sonntagsfahrverbot? JA - darum Ausnahmegenehmigung einholen!

Für LKW herrscht auch dann zunächst ein Sonntagsfahrverbot, wenn sie an einem Faschingszug teilnehmen. Allerdings erteilt das Landratsamt Regensburg für Teilnehmer am Ostbayerischen Faschingszug in Regenstauf und Diesenbach unbürokratisch eine Ausnahmegenehmigung.Diese sollte frühzeitig beantragt werden. Hier das Formular dazu: http://www.ostbayerischer-faschingszug.de/images/pdf/Antrag_Sonntag.doc

Wenn noch Fragen auftauchen, beantworten die gerne unsere Zugleiter!